Änderung der VgV am 20. August 2011 in Kraft getreten

 

Die Vierte Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) wurde am 19.08.2011 im Bundesgesetzblatt (BGBl. I 1724) veröffentlicht und ist zum 20.08.2011 in Kraft getreten.

 

Sofern künftig energieverbrauchsrelevante Geräte und Ausrüstungen beschafft werden, sollen in der Leistungsbeschreibung im Hinblick auf die Energieeffizienz das höchste Leistungsniveau und – soweit vorhanden – die höchste Energieeffizienzklasse im Sinne der Energieverbrauchs- kennzeichnungsverordnung verlangt werden. Dazu müssen die öffentlichen Auftraggeber von den Bietern konkrete Angaben zum Energieverbrauch und in geeigneten Fällen eine Lebenszyklus- kostenanalyse verlangen. Damit einher geht die Möglichkeit der Überprüfung für die Auftraggeber sowie der Erläuterungspflicht für die Bieter. Darüber hinaus ist in der vierten Wertungsstufe die Energieeffizienz als Zuschlagskriterium angemessen zu berücksichtigen. Entsprechende Anforderungen wurden ebenfalls für die Vergabe von Bauleistungen festgelegt. Hinsichtlich der bereits im Rahmen der letzten Änderung eingefügten Anforderungen bei der Beschaffung von Straßenfahrzeugen wurden einige klarstellende Änderungen vorgenommen.

 

Die Vierte Verordnung zur Änderung der VgV finden Sie hier.


Stand: September 2011

 

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