„E-Vergabe – Fluch oder Segen?“ ...
... unter diesem Titel fand am 25.03.2010 eine Veranstaltung des Auftragsberatungszentrums Bayern e. V. (ABZ) in München statt. Das ABZ hatte aufgrund der in der letzten Zeit gewachsenen Bedeutung der elektronischen Vergabe zu dieser Veranstaltung eingeladen.
Experten des Auftragsberatungszentrums Bayern, der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern sowie Vertreter dreier deutscher Vergabeplattformen informierten die rund 70 Teilnehmer über die Anforderungen der elektronischen Vergabe und diskutierten mit ihnen über die Vor- und Nachteile der E-Vergabe.
Nach einer „Einführung in die elektronische Vergabe“, bei der es u. a. um die Ziele und rechtlichen Grundlagen der elektronischen Vergabe sowie deren Vorteile für Unternehmer und öffentliche Auftraggeber ging, wurden in dem Vortrag „Die digitale Signatur als wesentlicher Bestandteil der Elektronischen Vergabe“ die verschiedenen Varianten der elektronischen Signatur sowie die erforderlichen Schritte zur Erlangung einer fortgeschrittenen bzw. qualifizierten elektronischen Signatur erörtert.
Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildete die Vorstellung dreier deutscher Vergabeplattformen. Die Vergabeplattform des Bundes www.evergabe-online.de stellte Herr Dr. Manfred Wirl vom Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern vor. Herr Daniel Zielke von der Firma Healy Hudson GmbH erläuterte den Teilnehmern das E-Vergabe-System für Liefer- und Dienstleistungsaufträge beim bayerischen Landesamt für Steuern, www.auftraege.bayern.de. Das E-Vergabe-System Governikus brachte den Teilnehmern Herr Oliver Thomas von der Firma Administration Intelligence AG (www.ai-ag.de) näher.
Abgerundet wurde die Informationsveranstaltung durch den erfrischenden und praxisnahen Erfahrungsbericht des Herrn Ralf Thomalla von der Firma Herbert ZIPPEL Werk GmbH & Co. KG. Dieser gab den anwesenden Vertretern der E-Vergabeplattformen am Ende seines Vortrags noch die Bitte mit auf den Weg, auf ein deutschlandweites einheitliches E-Vergabesystem hinzuwirken.
Im Anschluss an die Informationsveranstaltung konnten die Teilnehmer in drei Workshops die Eigenarten der vorab vorgestellten Vergabeplattformen kennen lernen.
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