Ausschreibungen für Strom aus erneuerbaren Energien


21.07.2016: Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von Ausschreibungen für Strom aus erneuerbaren Energien und zu weiteren Änderungen des Rechts der erneuerbaren Energien (EEG 2016) vorgelegt. Bei der Förderung erneuerbarer Energien wird der Wettbewerb zukünftig eine wichtige Komponente sein. Der Bau von Windkraft-, Photovoltaik- und Biomasseanlagen wird dann ausgeschrieben. Die Bundesregierung geht davon aus, dass Ausschreibungen ein objektives, transparentes und diskriminierungsfreies Verfahren darstellen, um die Zahlungsansprüche nach dem EEG wettbewerblich zu ermitteln. Der einzuführende Wettbewerb soll jedoch nicht die bestehende Vielfalt der Marktakteure gefährden. So soll durch die Ausgestaltung der Ausschreibungen verhindert werden, dass Bürgerenergiegenossenschaften und andere kleine Akteure nicht gegenüber größeren Anbietern benachteiligt werden. Geplant ist Einführung einer Bagatellgrenze von 750 Kilowatt pro Anlagen, die nicht wettbewerblich auszuschreiben sind. Im Weiteren sollen die Ausschreibungsunterlagen möglichst einfach ausgestaltet sein. Nach Überzeugung der Bundesregierung werden die Ausschreibungen auch verhindern, dass die bis 2050 festgelegten Ausbauziele überschritten werden. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.
 

Ihr persönlicher Kontakt Steffen Müller
Telefon: 0895116-3172
E-mail schreiben