Gebrauchtsoftware als Alternative für öffentliche Auftraggeber


20.10.2016: Für die Beschaffung von Standard Software wendet die öffentliche Hand jährlich Millionenbeträge auf. Hier lassen sich durch die gezielte Anschaffung von Gebraucht-Software ganz erhebliche Einsparungen erzielen, da Gebrauchtsoftware am Markt wesentlich preiswerter angeboten wird. In diesem Zusammenhang weisen die Rechtsanwältin Dr. Claudia Nottebusch und Rechtsanwalt Roland Kreitz in einem aktuellen Beitrag der September- Ausgabe des Publicus-Newsletters auf ein Urteil des OLG Köln vom 24. Juni 2016 (Az. 6 U 173/15) hin. Der US-Softwareherstellers Adobe hatte Kunden des Gebrauchtsoftware-Händlers usedSoft unberechtigt abgemahnt, worauf das OLG Köln Adobe verurteilt, usedSoft den daraus resultierenden Schaden zu ersetzen. Auch die Vergabekammer Münster bestätigte kürzlich in einem Beschluss, dass die Beschaffung von Gebrauchtsoftware ausdrücklich erlaubt und unbedenklich sei (VK Münster, Beschluss vom 01. 03. 2016, Az. VK 1-2/16). Die öffentlichen Auftraggeber sollten deshalb auch den Erwerb von Gebraucht-Software in Erwägung ziehen. Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.
 

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