PRISME - „PRocurement of Innovation from SMEs“


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„PRISME“ bedeutet „PRocurement of Innovation from SMEs“, zu Deutsch „Öffentliche Beschaffung innovativer Produkte von KMU (Kleine und Mittlere Unternehmen)“.
Es handelte sich dabei um ein mit EU-Mitteln gefördertes Projekt, welches sich an KMU und Öffentliche Auftrag- geber gleichermaßen richtete. Es wollte den Zugang von KMU zu öffentlichen Aufträgen verbessern und eine Brücke zwischen ihnen und Öffentlichen Auftraggebern schlagen.

 

Das „PRISME“-Projekt lief von September 2010 bis August 2012 und wurde von acht Mitgliedern des „Enterprise Europe Network“ betreut. Neben dem Auftragsberatungszentrum Bayern e. v. waren dies:

 

  • Chambre de Commerce et d´industrie de Grenoble (Koordinator)
  • European Information Centre Limited, Southampton
  • Chambre de Commerce et d´industrie de Lyon
  • Agencia de Suport a l´Empresa Catalana, Barcelona
  • Business Support Kent, Chatham
  • Camera di Commercio, Industria, Artigianato e Agricoltura di Torino
  • Promofirenze, Florenz.

Aktivitäten für Unternehmen: 

Im Rahmen des PRISME-Projekts wurden für Unternehmen u. a. „Training Workshops“ und „Individuelle Intensivberatungen“ angeboten. In den Workshops erfuhren Unternehmen mehr zu Themen des öffentlichen Auftragswesens sowie zu den Teilnahmevoraussetzungen bei internationalen Ausschreibungen. In den Intensivberatungen wurden die Erfahrungen und Kenntnisse des jeweiligen Unternehmens im Bereich „Öffentliche Aufträge“ analysiert und bewertet und persönliche Empfehlungen gegeben, um den Unternehmen die Chancen durch öffentliche Ausschreibungen aufzuzeigen.

Aktivitäten für öffentliche Auftraggeber:

Für Öffentliche Auftraggeber wurden im Rahmen des „PRISME“-Projekts Informations- veranstaltungen und Workshops organisiert mit dem Ziel, Öffentliche Auftraggeber auf die Besonderheiten von Unternehmen, insbesondere innovativer Unternehmen, hinzuweisen und Unternehmen den Zugang zu öffentlichen Aufträgen zu erleichtern. Außerdem sollten Öffentliche Auftraggeber ermuntert werden, innovative Produkte zu beschaffen. Darüber hinaus wurden acht Ausgaben eines elektronischen Newsletters veröffentlicht und an Öffentliche Auftraggeber versandt. Die Newsletter stehen nebenstehend zum Download bereit.  
 

Face-to-Face-Meetings:

Schließlich wurden in den Ländern der jeweiligen Partner „Face-to-face-Meetings“ angeboten, in denen Unternehmen Öffentliche Auftraggeber treffen und dort ihre innovativen Produkte und Techniken vorstellen konnten. Beide Seiten sollten hierdurch für einander und ihre individuellen Bedürfnisse sensibilisiert werden.