Deutsche Firmen erfolgreich bei EU-Ausschreibungen


21.10.2015: Aufträge aus der EU-Entwicklungszusammenarbeit gehen bei Ausschreibungen oft an deutsche nicht gewinnorientierte Akteure und Unternehmen, besonders in den EU- Beitrittsländern und den östlichen EU-Mitgliedsländern. Die EU setzt ihre Entwicklungsvorhaben neben Zuschüssen u.a. über Aufträge an Unternehmen und Institutionen um. Die Aufträge werden dabei ausgeschrieben. Die hierfür zur Verfügung stehenden Mittel sind beträchtlich, allein im Jahr 2013 betrugen die Entwicklungsbudgets 8,9 Mrd. Euro, hieraus wurden Aufträge in Höhe von 1,56 Mrd. Euro vergeben. Besonders interessant sind hierbei die Aufträge, die in zentralisierter Verwaltung nach den Vergaberegelungen der EU- Außenhilfe vergeben werden, im Gegensatz zu Vergabeverfahren im Rahmen dezentral verwalteter Projekte, bei denen oft die Vergaberegelungen des Empfängerlandes Anwendung finden. Bei den Zuschüssen und Aufträgen gingen 2013 drei Viertel des Auftragswertes von 1,56 Mrd. Euro an Unternehmen aus der EU. Unternehmen und Institutionen aus Deutschland gewannen hiervon 237 Mio. Euro, d.h. 7% der gesamten Vergabesummen und belegen damit Platz drei hinter Frankeich (430 Mio. Euro, 12,8%) und Großbritannien (265 Mio. Euro, 8%). Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.
 

 

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