Grenzüberschreitende Verwendung elektronischer Identifizierungen


20.11.2018: Zum 29.09.2018 ist die Verordnung über die elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt (eIDAS-Verordnung) in Kraft getreten. Danach sind alle EU-Mitgliedsstaaten gesetzlich verpflichtet, nationale elektronische Identifizierungssysteme aus anderen Mitgliedstaaten anzuerkennen, die die eIDAS-Verordnung bereits notifiziert haben. Deutschland und Italien haben ihr Anmeldeverfahren bereits abgeschlossen, weitere Staaten stehen kurz vor dem Abschluss. Die Verordnung soll EU-weit Bürgern und Unternehmen den grenzüberschreitenden Zugang zu ihren Online-Diensten erleichtern, wie beispielsweise die Abgabe der Steuererklärungen, die Eröffnung eines Bankkontos, die Gründung eines Unternehmens. Die Verwendung elektronischer Identifizierungsmitte zur Authentifizierung in einem anderen Mitgliedstaat war bisher nicht möglich, da die nationalen elektronischen Identifizierungssysteme in anderen Mitgliedstaaten nicht anerkannt wurden. Weitere Informationen finden sie unter: https://ec.europa.eu/germany/news/20180928-elektronische-identifizierung_de

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