Mitteilung zu durchgängigen elektronischen Vergabeverfahren


28.10.2013: In naher Zukunft sollen Vergabeverfahren nur noch elektronisch abgewickelt werden. Dies bekräftigte die EU-Kommission in einer Mitteilung (KOM (2013) 453).

 
Um die Vorteile der E-Vergabe zu nutzen, schlug die Kommission Ende 2011 im Rahmen der Modernisierung des rechtlichen Rahmens für das öffentliche Auftragswesen vor, die Phasen „elektronische Bekanntmachung“, „elektronische Verfügbarmachung der Auftragsunterlagen“ und „elektronische Angebotsabgabe“ für verbindlich zu erklären.
 
Die Kommission hat nun einen Vorschlag angenommen, der darauf abzielt, eine weitere Phase des Vergabeverfahrens zu digitalisieren: die Rechnungsstellung. Dieser Vorschlag, der in der Binnenmarktakte II aus dem Jahr 2012 vorgesehen ist, zielt darauf ab, alle öffentlichen Auftraggeber ab einem Zeitpunkt, der möglichst nah bei dem für die E-Vergabe festgesetzten Zeitpunkt liegt, zur Annahme elektronischer Rechnungen zu verpflichten. Neben der elektronischen Rechnungsstellung sieht sie die Standardisierung als einen wesentlichen Aspekt an. Nationale Strategien sollen die durchgängige E-Vergabe befördern.
 
Weitere Informationen zur Mitteilung finden Sie unter http://www.ipex.eu/IPEXL-WEB/dossier/document/COM20130453.do?appLng=DE.

 

Ihr persönlicher Kontakt Anna Schlange-Schöningen
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