Webportal zu „Innovation Procurement“ im Digitalsektor


22.11.2017: Das Portal beinhaltet Informationen zur Funktionsweise spezieller Verfahren von „Innovation Procurement“ im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und Erläuterungen der diesbezüglichen Ziele der EU-Kommission. Zu finden sind auch Hinweise auf Fördermittel im Bereich der IKT bzw. des Digitalen Binnenmarktes auf Studien, Praxisbeispiele, Rechtstexte und Empfehlungen hinsichtlich „Innovation Procurement“. „Innovation Procurement” betrifft neben der mit der Vergaberechtsreform 2016 eingeführten „Innovationspartnerschaft“, auch die Vorgehensweisen bei der „vorkommerziellen Auftragsvergabe“ („Pre-Commercial Procurement – PCP“ sowie der „Public Procurement of Innovative solutions - PPI“).

PCP soll genutzt werden, wenn noch keine marktgängigen Lösungen bestehen und Forschungs- und Entwicklungsarbeiten nötig sind. Die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Lösungen können so ermittelt werden. Nach Auffassung der EU- Kommission lässt sich so das Risiko bei der schrittweisen Produktentwicklung von der Design-Phase über Prototypen bis hin zu ersten Produkttests vermindern.

Die Kommission geht davon aus, dass PPI zur Anwendung kommt, wenn für die Erfüllung bestehender Anforderungen innovative Lösungen in Betracht kommen, welche kurz vor einer Serienreife stehen oder in sehr geringem Umfang schon auf dem Markt verfügbar sind. Möglich ist auch der sich ergänzende Einsatz von PCP und PPI durch den öffentlichen Auftraggeber. Zur Website gelangen Sie unter www.tinyurl.com/y9rlzy3x.
 

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